Burg Petschau

Die Burg Petschau, über dem Dorf Petschau (Bečov) gelegen, wurde im frühen 14. Jahrhundert erbaut. Sie überwachte eine wichtige Kreuzung der Landesstraßen und diente höchstwahrscheinlich ursprünglich als Zollstelle. Die Burg Petschau war ein Zentrum und beherrscht den größten Teil des Kaiserwaldes, wo Silber, Zinn und andere Metallen gewonnen wurden. Seit dem Jahre 1314 ist sie als Sitz der Adligen Boreš von Osek und Riesenberg bekannt. 1399 erteilten die Riesenberger der Stadt Petschau die ersten Privilegien.
1985 wurde in der Burg-Kapelle von der Staatspolizei das Reliquiar des Heiligen Maurus gefunden. Während der Kriegswirren war es 1945 dort verborgen und nach aufwändiger kriminalistischer Suchaktion gefunden worden. Das Reliquiar repräsentiert das bedeutsamste romanische Denkmal (neben den Kronjuwelen) der Tschechischen Republik überhaupt. Seit 2002 ist das Reliquiar nach einer umfangreichen Restaurierung wieder in der Burg Petschau zu besichtigen.


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